Ein Datenfeed mit umfassenden Informationen ist der wichtigste Grundbaustein für jede Google-Shopping Strategie. Doch worauf kommt es hier im Detail an? Welche Daten braucht der Google-Algorithmus und welche Informationen sind für Nutzer relevant?

In diesem Artikel erfährst du:

Lege noch heute los und generiere mit unseren Gewinner-Tipps zur Feed Optimierung mehr Klicks und Conversions für das gleiche Budget!

Optimierung der Produktbilder: 5 Gewinner-Tipps

Wie bei vielem im Leben zählt auch bei Google Shopping der erste Eindruck. Da im Internet eine Urteilsbildung seitens des Kunden noch viel schneller erfolgt als im realen Leben, sind hochwertige und aussagekräftige Produktbilder für deinen Google Shopping Feed ein Muss.

 1. Mit überraschenden Produktbildern in Erinnerung bleiben

Abhängig von der Ware, die du anbietest, kannst du reine Produktabbildungen, oder aber Lifestyle Bilder, welche dein Produkt in Aktion abbilden, auswählen. Überlege dabei auch, welche Art von Foto am besten zu deinem Markenimage passt.

Welche Anzeige springt dir hier zuerst ins Auge?

2. Die richtige Bildqualität und Auflösung verwenden

Des Weiteren spielt die Bildqualität eine wichtige Rolle. Google spricht hier eine Empfehlung für Mindestbildgrößen aus (250 x 250 Pixel für Bekleidungsprodukte, 100 x 100 Pixel für alle weiteren Produkte, jeweils mit maximal 65 Megapixel und einer maximalen Größe von 16 MB). Diese solltest du in keinem Fall unterschreiten. Aus unserer Erfahrung heraus empfehlen wir dir eine Auflösung von mindestens 800 x 800 Pixel optimal für deine Produktbilder.

3. Mit kundenzentrierten Produktperspektiven auffallen

Damit du bestmöglich auf die Bedürfnisse deiner Kunden eingehst, solltest du vor der Bildauswahl auch überlegen, welche Produktperspektiven für den Käufer interessant sind. Bei Kleidungsstücken und Accessoires sind viele unterschiedliche Ansichten gefragt. Bei anderen Produkten könnte es eher von Vorteil sein, kleine Details oder die Größe des Produkts in Relation zu anderen Gegenständen abzubilden. Wie du deiner Anzeige weitere Produktbilder hinzufügst, erfährst du hier.

Dank unterschiedlicher Ansichten kann sich dein Kunde ein Bild von deinem Produkt machen. 

4. Die Konkurrenz mit außergewöhnlichen Perspektiven abhängen und deine Klickrate steigern

Experimentiere mit unterschiedlichen Ansichten und Farben! Ein Produkt vor weißem Bildhintergrund hat jeder schon einmal gesehen – mit einzigartigen oder unkonventionellen Produktbildern fällst du Käufern jedoch sofort auf und kannst dich so effektiv von deiner Konkurrenz abheben. Das Resultat ist eine höhere Klickrate, was bestimmt in deinen „inoffiziellen“ Google-Shopping Qualitätsfaktor einzahlt.

Eine andere Perspektive, z.B. ein getragener Schuh, fällt sofort auf.

5. Für mehr Käufe: Bild und Suchanfrage müssen zusammenpassen

Des Weiteren gilt es noch unbedingt darauf zu achten, dass deine Fotos zum beschriebenen Produkt passen. Farbe, Variante oder Größe sollten mit der Suchanfrage potenzieller Kunden übereinstimmen. Ist das nicht der Fall, resultiert dies zwar in Klicks auf deine Angebote, jedoch nicht im Kauf deiner Produkte – und so letztlich nur zu höheren Kosten.

Hier stimmen die Daten nicht überein: Suche nach einem roten Wasserkocher

Die Google Shopping Richtlinien für Produktbilder beachten

Zudem lohnt es sich auch, die Google Anforderungen für Produktbilder zu beachten, da dort einige Negativbeispiele beschrieben werden, aufgrund derer dein Foto abgelehnt und deine Anzeige bei Google Shopping nicht angezeigt werden könnte. Um dies zu vermeiden solltest du keine Produktbilder verwenden, die:

  • nicht das Produkt abbilden, sondern nur Platzhalter sind
  • allgemeine Bilder, Grafiken oder Illustrationen darstellen
  • Logos oder Symbole statt Fotos verwenden (es sei denn, es handelt sich um Software)
  • nur ein einfarbiges Rechteck zeigen (es sei denn, das verkaufte Produkt ist z.B. Malerfarbe)
  • durch Werbeinhalte den Artikel teilweise oder ganz verdecken
  • umrahmt sind.

Zwischenfazit:

Um die Produktbider deines Google Shopping Feed zu optimieren, solltest du:

  • Bilder in einer Mindestauflösung von 800 x 800 Pixeln verwenden
  • dir keine Gedanken bei der Dateigröße machen. Nutze ruhig die erlaubten 16 MB pro Bild aus
  • ein Produktbild verwenden mit einer Perspektive, die passt, sich aber von deinen Konkurrenten abgrenzt.
  • wenn möglich, mindestens zwei weitere Produktbilder einpflegen, die dein Produkt aus unterschiedlichen Blickwinkeln zeigen
  • die Google Richtlinien für Produktbilder beachten
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Google Shopping Feed Titel Optimierung:
2 Gewinner-Tipps

Dein Produkttitel ist der Key-Faktor um das Interesse von Nutzern für deine Google Shopping Anzeige zu wecken. Mit gut durchdachten Titeln können Impressionen und Klicks für deinen Feed deutlich gesteigert werden! Auch hier erklären wir dir drei Tricks, die zur Optimierung deines Produkttitels beitragen können.

Was ist die Funktion des Google Shopping Feed Titels?

Mache dir zuerst bewusst, dass dein Produkttitel stets zwei Ziele verfolgt:

  • Ansprache des Google-Algorithmus: Dein Produkttitel ist der Input, den Google benötigt, um Suchanfragen mit deinem Produkt in Verbindung zu bringen. Daher sollte dein Produkttitel für den Algorithmus geeignet sein, sodass deine Artikel überhaupt bei Google Shopping angezeigt werden.
  • Ansprache der Nutzer: Andererseits sollte der Titel deine Kunden ansprechen und ihnen möglichst alle gewünschten Informationen zu deinem Produkt liefern, da eine präzise Beschreibung zu hohen Klickraten führt.

Es gilt also den Spagat zu finden zwischen einem technisch optimierten Titel für den Google-Bot, und einem semantisch optimierten Titel für Google-Shopping-Nutzer.

Eine einfache Profi-Strategie, wie du diesen Spagat meisterst, bieten die die folgenden 3 Gewinner-Tipps:

 

1. Google Shopping Feed Titellänge

Für die Titellänge stehen dir maximal 150 Zeichen zur Verfügung. Diese kannst du voll ausschöpfen. ABER: Nenne die wichtigsten Schlüsselwörter, die dein Produkt betreffen, am besten gleich zu Beginn des Titels. Denn je nach Bildschirmgröße werden nämlich nur die ersten 70 Zeichen angezeigt.

Plus, je weiter vorne ein Begriff steht, desto relevanter wird er vom Google-Algorithmus eingestuft. Bei bekannten Marken sollte zuerst der Markenname stehen.

Bei Anzeigen für Samsung Handys steht der Markenname stets zu Beginn des Titels

Hier konkrete Rezepte zur semantischen Optimierung deiner Produktitel:

2. Semantische Optimierung deiner Titel

Nochmal: je weiter vorne ein Begriff steht, desto relevanter wird er vom Google-Algorithmus eingestuft.

Dabei kannst du dich an diesen erprobten Titelstrukturen für verschiedene Produkttypen orientieren, die dem Nutzer gleich die interessantesten Informationen bieten:

Titel für Bekleidungsartikel:

Marke + Geschlecht + Produkttyp + Farbe/Größe/Material

zum Beispiel: The North Face Damen Regenjacke W Hortons Shell Jacket, Größe XL in schwarz

Beispiel für eine optimale Titelstruktur bei Bekleidungsartikeln

So sollten deine Titel für saisonale Artikel aufgebaut sein:

Produkttyp + Anlass + Produktattribute

zum Beispiel: Grußkarte Weihnachten 3 Stück aus Pappe

Bei Weihnachtskarten kann die Titelstruktur für saisonale Produkte angewandt werden

So sollten deine Titel für Bücher aufgebaut sein:

Titel + Buchtyp + Autor + Verlag + ggf. Genre

zum Beispiel: Der Herr der Ringe, gebundene Ausgabe, von J.R.R. Tolkien, Klett Cotta, Fantasy

Du verkaufst keine Bekleidung, Bücher, sondern etwas ganz anderes?

Hier ist unsere universale Titelstruktur, die du für alle anderen Artikeltypen verwenden solltest:

Die ultimative, universale Titelstruktur für alle Artikeltypen:

Marke + Produkttyp + Produktattribute

zum Beispiel: Einhell BG-EM 1030 Rasenmäher – elektrisch 1000 W

Die Titelstruktur bei Rasenmähern folgt ebenfalls dem oben genannten Schema

Zwei Bonustipps zur weiteren Optimierung

Zur Titeloptimierung solltest du dich je nach Produktart in die Lage deiner Kunden versetzen und überlegen, welche Informationen sie zum Kauf benötigen. Mit den folgenden zwei Strategien kannst du weitere Verbesserungen erzielen:

    1. Verwende den Suchanfragenbericht: Hier findest du im Detail heraus, welche Suchen mit einem Kauf in deinem Online-Shop geendet haben. So kannst du genau die Keywords und Informationen in deinem Titel zur Verfügung stellen, die dein Kunde benötigt und für deinen Store am besten geeignet sind.
    2. Vermeide Verwirrung bei der Customer Journey: Achte unbedingt darauf, dass deine Produkttitel mit den Informationen auf deiner Website übereinstimmen! Ein Nutzer, der nach schwarzen Turnschuhen in Größe 44 sucht, wird enttäuscht sein, wenn er nach einem Klick auf deine Anzeige herausfindet, dass der gesuchte Schuh auf deiner Seite noch in grün vorhanden ist.

Der Klick endet nicht so nicht in einem Kauf, sondern nur in höheren Ausgaben für dich. Aktuelle Informationen zu den Verfügbarkeiten auf deiner Website sind also unverzichtbar!

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Google Shopping Beschreibungen optimieren:
7 Gewinner-Tipps

Hast du mit einzigartigen Produktbildern und einem informativen Produkttitel erst einmal das Interesse von Google Shopping Nutzern geweckt gilt es, diese mit einer überzeugenden Produktbeschreibung vollständig vom Kauf deiner Ware zu überzeugen. Hierfür empfehlen wir, die folgenden Strategien zu beachten:

1. Beschreibungen von 500 – 1000 Zeichen sind optimal

Google erlaubt für Produktbeschreibungen bis zu 5.000 Zeichen, bekanntlich liegt die Würze jedoch in der Kürze – daher empfehlen wir sich bei diesem Text auf 500 bis 1.000 Zeichen zu beschränken. Diese Länge reicht vollkommen aus, um dem Leser möglichst kompakt alle relevanten Informationen zu deinem Produkt zu vermitteln.

2. Keywords sparsam einsetzen

Zwar sollten die wichtigsten Produkt-Keywords auch in deine Produktbeschreibung integriert sein, sodass deine Angebote zu diesen Schlüsselwörtern per Suchanfrage gefunden werden. Vermeide jedoch eine künstliche Anhäufung von Schlagwörtern oder Synonymen. Dies kann vom Google-Algorithmus als Spamming erkannt werden und zu einem negativeren Rating führen. Es genügt völlig, die gewünschten Keywords in der Produktbeschreibung maximal dreimal zu nennen.

3. Überzeugende Inhalte verwenden

Des Weiteren solltest du in der Beschreibung die Unique Selling Points (USPs) deiner Produkte durch nachweisbare Fakten, Bewertungen oder Käufer-Testimonials hervorheben. Da das Produkt im Internet nicht getestet werden kann, sollten alle Fragen, die ein Käufer haben könnte, durch deine Produktbeschreibung beantwortet, und relevante Produktdetails aufgezählt werden. Dies führt auch zu einer niedrigeren Retourenquote. Letztendlich ist Google Shopping nichts anderes als eine Plattform um Preise verschiedener Anbieter zu vergleichen – die Produktbeschreibung bietet hier die ultimative Chance, sich mit guten Inhalten von deinen Konkurrenten abzuheben.

4. Durch Emotionen Kaufimpulse schaffen

Appelliere zudem an die Vorstellungskraft deiner Kunden! Sprich den Käufer emotional an in dem du beispielsweise:

  • Nutzen und Vorteile deines Produkts hervorhebst
  • erläuterst, wie das Produkt das Leben einfacher und schöner gestalten kann
  • ein Problem beschreibst, das dein Produkt lösen kann
  • spannende Hintergrundinformationen zu Hersteller, Material oder Produktion des Artikels in die Beschreibung einbaust.

Jeder der genannten Punkte bietet dir eine zusätzliche Chance, das Verlangen nach deinem Produkt bei Interessenten zu erhöhen und Kaufimpulse zu liefern.

5. Mit maßgeschneiderten Texten die Wunschzielgruppe erreichen

Wende dich mit deiner Produktbeschreibung stets an deine Hauptzielgruppe. So vermeidest du einen Text, der deine Kunden nicht oder nur unzureichend anspricht. Eine Beschreibung, bei der Kommunikation und Information an deine Zielgruppe angepasst ist, hat bei deinen Käufern jedoch Erfolg.

6. Die wichtigsten Argumente zuerst nennen

Da beim Klick auf die Google Shopping Anzeige zunächst nur die ersten 180 Zeichen deiner Beschreibung angezeigt werden lohnt es sich im Vorfeld zu überlegen, welche Keywords, Informationen oder Merkmale du zu Beginn deines Textes nennen möchtest, sodass du gleich das Interesse der Nutzer wecken kannst.

Wichtige Infos an den Textanfang: die komplette Beschreibung wird erst durch den Klick auf „mehr“ sichtbar

7. Händlerpromotionen als ultimativer Salesboost

Ein weiterer Blickfang für Nutzer ergibt sich durch sogenannte Sales- und Händlerpromotionen, die du ganz einfach in deinen Feed einbauen kannst. Erstelle hierzu in deinem Merchant Center eine Promotion im Promotion-Tab oder nutze den Google Promotions Feed und fügen die relevanten Informationen bezüglich Dauer, Produkten und Rabattcode hinzu. Die Promotion wird dann im Google Shopping Feed angezeigt, aktiviert die Kauflust bei Kunden und führt zu höheren Klickraten der Nutzer.

Die Koffer mit Sales Promotion stechen durch die Rabatt-Anzeige heraus

Google Shopping Feed-Aktualisierung per API (Application Programming Interface)

Falls du jetzt denkst: „Puh, das klingt technisch und kompliziert!“

Keine Sorge: die Bedienung des Google API ist ganz leicht!

Einfach ausgedrückt handelt es sich dabei um eine Programmierschnittstelle, die deine Website mit deinem Merchant Center verbindet. Sobald in deinem Online-Shop eine Aktualisierung bei Verfügbarkeiten oder Preisen erfolgt, werden diese automatisch von der API an dein Merchant Center übermittelt – so bietet dein Feed stets eine aktuelle Datengrundlage für die Suchmaschine!

Dies ist wichtig, damit deine Produkte auch langfristig bei Google Shopping angezeigt werden. Zudem vermeidest du Frustration bei Kunden, die so nicht mehr auf Anzeigen von Produkten klicken, die in deinem Shop längst ausverkauft sind. Auch Überraschungen bei Nutzern aufgrund von Preisanpassungen können so vermieden werden.

Zusätzlich bietet Google API auch Datenqualitätsinformationen. So kannst du beispielsweise herausfinden ob einer deiner Artikel abgelehnt wurde, weil die Zielseite auf einem Mobilgerät nicht anzeigbar war. Im Gegensatz zur manuellen Aktualisierung von Produktdaten im Merchant Center bietet das Google API also eine effiziente Lösung.

Zusammengefasst können wir die Nutzung des Programms aufgrund der folgenden Vorteile nur empfehlen:

  • Aktuelle Daten bei Preisen und Verfügbarkeiten
  • Schnelle und einfache Datenübermittlung
  • Vermeidung von Klicks, die nicht in Käufen enden
  • Zusätzliche Informationen zur weiteren Optimierung deines Feeds
  • Effizient und zeitsparend

Die Hilfedateien zur Einrichtung der Google API für verschiedene Shopsysteme findest du hier:

Fazit

Die Google Shopping Feed Optimierung ist ein stetiger Prozess, bei dem es vor Allem ums Ausprobieren geht. Durch das Einsetzen hochwertiger und einzigartiger Produktbilder fällst du positiv auf und kannst dich von deiner Konkurrenz abheben. Ein ansprechender Produkttitel weckt das Interesse bei Nutzern und eine überzeugende Produktbeschreibung animiert zum Kauf.

Durch das Testen verschiedener Fotos und Texte kannst du herausfinden, was bei deinen Kunden am besten ankommt. Gemeinsam mit stets aktuellen Produktdaten kreierst du so einen gelungenen Google Shopping Feed, der deinen Online Shop bei weniger Werbekosten zu mehr Klicks, mehr Kunden, mehr Käufen und somit zu größerem Erfolg führen wird.

Autoren

Dr. Sebastian Decker

Trainer der Google Zukunftswerkstatt

Mit über 50 nationalen und internationalen Workshops in 2018 und tausenden Teilnehmenden in seinen Online-Videokursen hat er sich als Experte für Google Ads und Analytics einen Namen gemacht und wird von renommierten Agenturen als Berater gebucht.

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